Häufig werden bei gemeinnützigen Körperschaften die wirtschaftlichen Tätigkeiten ausgegliedert. Je nach Einzelfall kann das Vorliegen einer umsatzsteuerlichen Organschaft von Vorteil sein oder nicht. In der Praxis gibt es diverse Gestaltungsmöglichkeiten um eine umsatzsteuerliche Organschaft zu begründen bzw. zu verhindern.

Einige Fragen, die in diesen Zeiten von Bedeutung sind, wollen wir ständig aktuell für Sie beantworten.

Zum Start in das neue Jahrzehnt gibt es Veränderungen. Die Trägerschaft erweitert sich und die Angebote werden weiter wachsen.

Die Studie „Zukunfts­fähigkeit von Non Profit Organisationen“ bei der ein Groß­teil von Ihnen im Vorfeld der letzten Tagung des Stuttgarter Non-Profit-Forums mitgewirkt hat, ist nun abgeschlossen. Im Namen aller Verant­wortlichen: Herzlichen Dank für Ihre Mitwirkung! Vielleicht erkennen Sie darin auch Ihre Beurteilungen wieder.

Das dritte Stuttgarter Non-Profit-Forum

Zum dritten Mal hat die jährliche Tagung des Stuttgarter Non-Profit-Forums nun stattge­funden. Die Idee – ein Forum für verant­wortliche Entscheider von Non-Profit-Organisationen und deren Berater zu gründen – kommt an.

Am Beispiel der Stuttgarter Hilfs­organisation STELP e.V.

Am 07.11.2019 findet nicht nur zum dritten Mal das Stuttgarter Non-Profit-Forum im Haus der Wirt­schaft statt, auch in der Spiel­bank Stuttgart geht es an diesem Tag, zwischen den Tischen des Casinos und der Cocktail­bar, um den guten Zweck. Beide Veran­staltungen verbindet weit mehr als nur das selbe Datum, an dem sie statt­finden, und ihr nicht-kommerzieller Charakter – denn das Non-Profit-Forum hat wesentlich dazu beige­tragen, dass Veran­staltungen wie die STELP Casino Night über­haupt realisier­bar sind.

Das Event in der Spiel­bank steht unter dem Motto „ALL-IN FOR STELP“ und wird organisiert von der STELP Events UG. Gäste können an diesem Abend ihr Glück bei Poker, Roulette, Black...

Wie systematisch entwickeln Sie heute schon Ihre Organisations­strukturen?

Seit einigen Wochen läuft die Studie „Immaterielle Vermögens­werte in NPO“. Das Thema „Unternehmens­kultur“ beschäftigt sehr viele von denen, die sich bereits beteiligt haben. Die Unternehmens­kultur strahlt aus auf alle Mit­arbeiter, auf die Art, wie sie mit­einander umgehen und wie sie gemeinsam lernen – oder auch nicht. Das wirkt sich unmittel­bar auf ihre Motivation aus, damit einerseits auf die Produktivität aber auch auf das Außen­bild, das diese NPO der Ziel­gruppe, den Partnern oder auch Förderern ver­mittelt.

Tatsächlich gilt die Finanzierung für den Aufbau der Freiheits­statue als das erste Crowdfunding-Projekt weltweit: Aufgrund des Börsen­krachs von 1873 war die finanzielle Lage auch in den Vereinigten Staaten von Amerika sehr ange­spannt, weshalb sich weder die Stadt New York, noch der Kongress auf eine Finanzierung zum Aufbau der Statue einigen konnten. Daher soll der amerika­nische Heraus­geber Joseph Pulitzer beschlossen haben, in seiner Zeitung „The New York World“ die New Yorker Bürger zum Spenden aufzurufen. Als Gegen­leistung stellte er den Spendern – und sei der Spenden­betrag noch so klein – in Aussicht, dass sie nament­lich in seiner Zeitung genannt werden. Inner­halb von fünf...

Voraus­setzungen und Erfolgs­faktoren für Finanzierungs­kampagnen

Crowd­­funding hört sich toll an. Man erreicht viele Menschen, die gern bereit sind, mein Projekt zu unter­stützen. Dank der Crowd ist mein Projekt bald finanziert. So die Theorie. Doch in Wirklich­keit muss man als Verein, Stiftung oder Social Business viel dafür tun, dass es so klappt.

Der Übungs­leiter­frei­betrag

Für die Mitarbeit in gemein­nützigen Vereinen gibt es ein kleines Steuer­privileg – den Übungsleiter­freibetrag. Vereine und Verbände können pro Jahr eine Vergütung von bis zu 2.400 Euro steuer- und sozial­versicherungs­frei an sog. Übungs­leiter zahlen. Wird mehr gezahlt, ist der darüber ­hinausgehende Betrag steuer- und ggf. auch sozial­versicherungs­pflichtig. Der Übungsleiter­freibetrag gilt in voller Höhe, auch dann, wenn die Vergütungen nicht das ganze Jahr über bezogen werden.