Am 22. Februar 2018 war die SBR Kooperation mit Gudrun Binz-Fietkau und Volker Ernst Gastgeber für eine Arbeitsrunde zum Thema „Management immaterieller Erfolgsfaktoren in Non-Profit-Organisationen“.

Ein Impuls zum aktuellen Stand von Qualitätsanagement und Wissensmanagement als wesentliche Elemente für eine zukunftsorientierte Organisationsentwicklung von Dr. Manfred Bornemann bildete den inhaltlichen Rahmen für intensive Diskussionen der Teilnehmer. Viele Industrieunternehmen befassen sich bereits aktiv mit diesen Methoden, während für den Non-Profit-Bereich ein zeitlicher Nachlauf vermutet wird. Interessant und nützlich in diesem Zusammenhang wird eine kurze Darstellung der gängigen und der sinnvollen Methoden für Wissensmanagement im Non-Profit-Bereich eingeschätzt.

Doch das war nur der Anfang für viele weitere Fragen: Wie kann man Beteiligung messen? Welche „good practices“ gibt es dazu? Wie lassen sich Werte über Generationen hinweg aufrecht erhalten und welche davon können von NPOs gut unterstützt werden? Wie lässt sich Empathie konkretisieren?

Dazu wurden zahlreiche Erfahrungen ausgetauscht und in eine letzte Frage verdichtet: Mit welchen Erfolgsgeschichten lässt sich Wissen in NPOs operationalisieren und wirksam machen? Wissen als Ressource ist teilbar und damit wiederverwendbar. Es steht in Form von vielen Erfahrungen zur Verfügung und muss „nur noch“ aktiviert werden.

Ein Vorschlag basiert auf der Beobachtung, dass positive Beispiele ermunternd und vielleicht sogar inspirierend wirken. Mit diesem Gedanken sollen in den nächsten Wochen weitere Schritte gesetzt werden.

Dr. Manfred Bornemann
bornemann@ia-consulting.at